Das Geisaer Gebiet mit dem Ulstertal war, durch archäologische Funde belegt, seit der jüngeren Steinzeit (etwa 3500 v. Chr.) besiedelt. Die kulturelle Blüte in der Bronzezeit kann durch zahlreiche Grabhügel im oberen Ulstertal belegt werden. Zu den herausragenden Funden, die bei Feldarbeiten und gezielte Grabungen freigelegt wurden, zählt die „Schnabelkanne aus der Borscher Aue“, ein seltenes und großartiges Zeugnis für den hohen Stand der Metallverarbeitung dieser Zeit, das Original befindet sich in der Schausammlung der Friedrich-Schiller Universität in Jena.

 

Im Jahr 2017 feierte die Stadt Geisa ihr 1200-jähriges Jubiläum der ersten urkundlichen Erwähnung.

 

Die Siedlung Geisa wuchs allmählich und erfuhr durch die Ausweisung als Gerichtsplatz eine regionale Bedeutung zugeteilt. Als Machtzentrum und Verwaltungssitz wurde schon früh vom Kloster Fulda die Burg Rockenstuhl genutzt, sie befindet sich in Sichtweite der heutigen Stadt auf dem Berg Rockenstuhl bei Schleid. Um das Fuldaer Land gegen seine Nachbarn abzusichern, wurde Geisa wegen seiner günstigen Lage unter Fürstabt Bertho II. von Leibolz bereits im 13. Jahrhundert mit Mauern und Türmen befestigt.

 

Die Stadtmauer ist bis auf die Tore im Stadtbild noch heute an vielen Stellen erhalten oder belegbar.

 

Rathaus Geisa

 www.stadt-geisa.org

 

Die Gedenkstätte Point Alpha

 

Die Gedenkstätte Point Alpha ist ein ueinzigartiges Zeitzeugnis und der Geschichte. Hier standen sich die Mächte von NATO und Warschauer Pakt 40 Jahre lang gegenüber. Point Alpha präsentiert am authentischen Ort die Konfrontation der beiden Machtblöcke, den Aufbau der Grenzanlagen mit ihren Sicherungselementen, aber auch militärische Abläufe sowie das Leben an und mit der Grenze aus der Sicht der Bevölkerung. Der Observation Post „Point Alpha“ war bis 1989 einer der wichtigsten Beobachtungsstützpunkte der US-Streitkräfte in Europa und galt im Kalten Krieg als einer der heißesten Punkte.

 

Zwei große Dauerausstellungen mit Medienstationen und Audioguides, die original erhaltenen Grenzanlagen und Rekonstruktionen der Grenze in früheren Jahrzehnten sowie das Gelände des ehemaligen US-Camps Point Alpha, machen die Geschichte des authentischen Ortes sichtbar, erlebbar und begreifbar. Das Mahnmal und Kunstwerk „Weg der Hoffnung“ regt zum Nachdenken und diskutieren an.

 

 

Im „Haus auf der Grenze“ finden Sie eine Dauerausstellung zum unmenschlichen Grenzregime der DDR und dem Leben der Bevölkerung an und mit der Grenze.

 

Gedenkstätte Point Alpha
Platz der Deutschen Einheit 1
36419 Geisa

Telefon: 06651/919030     
Fax: 06651/919031
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Internet: www.pointalpha.com

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Point Alpha Stiftung
Schloßplatz 4
36419 Geisa

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